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Paula
war mein drittes Auge, das über die Wolken blickte, mein drittes Ohr, das
über die Winde
lauschte. Paula ist der Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckte.
Wie sie sich an
meine Beine lehnte, beim leisesten
Lächeln mit dem Schwanz wedelte, ihren Schmerz zeigte,
wenn ich ohne Paula ausging, all das sagt mir tausendmal, daß ich der
einzige Grund
ihres Daseins bin.
Hatte ich Unrecht, verzieh sie mir mit Wonne. War ich wütend, brachte sie
mich zum
lachen.
War ich glücklich, war sie vor Freude fast verrückt. Machte ich mich zu
Narren, sah
sie darüber hinweg. Gelingte mir etwas, lobte sie mich.
Ohne Paula bin ich ein Mensch unter vielen. Mit ihr war ich stark. Sie war
die Treue selbst. Sie lehrte mich die Bedeutung der Hingabe. Durch sie erfuhr ich seelischen
Trost und inneren Frieden.
Sie lehrte mich verstehen, wo vorher meine Ignoranz war. Ihr Kopf auf
meinem Knie heilte meine
menschlichen Schmerzen. Ihre Gegenwart schützte mich vor Dunkelheit und Unbekanntem. Sie versprach auf mich zu warten, wann und wo auch immer,
denn ich könnte Paula
ja brauchen. Und ich brauche Sie - wie schon immer.
Sie war eben MEIN Hund.
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